26.01.2022

"Afghanistan nach dem Krieg" - Veranstaltung des Erwachsenenbildungswerks

Zoom-Veranstaltung am Freitag, 4. Februar, und Montag, 14. Februar, jeweils um 18.30 Uhr - Welche Auswirkungen hatte der Krieg in Afghanistan

Konvoi multinationaler Fahrzeuge vom Flughafen Kandaher nach Kabul 2003
Konvoi multinationaler Fahrzeuge vom Flughafen Kandaher nach Kabul 2003 (Foto: Sgt. Vernell Hall - Wikipedia)

Am 15. August 2021 drangen die Taliban in die afghanische Hauptstadt Kabul ein und übernahmen die Kontrolle über das Land. Seitdem fürchten insbesondere jene, die mit westlichen Hilfsorganisationen und insbesondere mit den NATO-Truppen zusammengearbeitet haben, um ihr Leben und Frauen müssen sich wieder einschränken.

Der Krieg hat über 240.000 Menschen das Leben gekostet und noch mehr Menschen verstümmelt und traumatisiert. Rund 3.500 Soldaten der Militärkoalition und zehntausende afghanische Polizisten und Soldaten starben im Einsatz. Über 2,7 Billionen Dollar haben die USA in diesen Krieg gesteckt, an dessen Ende eines der ärmsten Länder der Welt zurückbleibt.

Bundesrepublik Deutschland stellte zweitgrößtes Truppenkontingent

Nach den USA hat die Bundesrepublik Deutschland mit über 1300 Soldatinnen und Soldaten das größte Truppenkontingent in diesen Krieg entsandt. Sie sollten zugleich Krieg gegen den Terror führen und eine humanitäre Mission erfüllen – etwas, das nicht zusammenpasst und scheitern musste. Heute ist das Land ärmer als je zuvor, Millionen Menschen verloren ihre Heimat sowie ihr Hab und Gut.

Auf der gemeinsamen Veranstaltung des Evangelische Erwachsenenbildungswerks mit weiteren Partnern wird u.a. der Frage nachgegangen, was der Krieg außer Tod und Leid Afghanistan gebracht haben könnte, was UNO und weltweite NGOs jetzt tun können, um dort beim Aufbau von menschenwürdiger Lebensbedingungen beizutragen, und welche Rolle Afghanistan künftig in der Region spielen wird.

Ehemaliger Außenminister Afghanistans als Referent eingeladen

Am Freitag, 4. Februar, um 18.30–20 Uhr digital via Zoom. Eine weitere Veranstaltung findet am Montag, 14. Februar, ab 18.30 Uhr ebenfalls per Zoom statt.

Es sind mehrere namhafte Referent*innen eingeladen, u.a. Dr. Rangin Dadfar Spanta, ehemaliger Außenminister Afghanistans.

Moderation: Jörgen Klußmann
Anmeldung: simone.glup@ekir.de

Infos: www.erwachsenenbildung-aachen.de

Evangelische Kirchengemeinde Aachen

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Tel.: 0241/453-110

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