Marie Luise Kaschnitz (1901- 1974) war eine der bedeutendsten und ausgezeichnetsten literarischen Stimmen des 20. Jahrhunderts. Dasher wird die Schriftstellerin zu ihrem 125. Geburstag am Freitag, 30. Januar, 18.30 Uhr, in der Immanuelkirche portraitiert. Die Referentin unter dem Titel “LeEicht wie der Geist der Rose” ist. Elisabeth Matthay-Wussow, die Kaschnitz's Werk, das neben Gedichten und Erzählungen auch autobiografische Texte, Essays und Hörspiele umfasst, sind die Erfahrungen unterschiedlicher Lebensorte ebenso eingeschrieben wie Spuren des Krieges und parapsychologische Phänomene, vorstellen wird. Zu entdecken ist eine Schriftstellerin, die über die Höhen und Tiefen des Lebens zeitlos Gültiges auszusagen wusste, auch aber im Unscheinbaren und Alltäglichen den „moment poétique“ erfasste.