Frieden als universelle Botschaft in der Genezareth-Kirche

Nacht der offenen Kirchen-Auftakt mit Aktionen für Kinder - Gut besuchte Chorauftritte

Die „Nacht der offenen Kirchen“ war noch jung, als am Freitag in der Genezareth-Kirche die Kinder im Mittelpunkt standen. Mit „Friedensbotschaften“ war das zweistündige Programm für die kleinsten Kirchenbesucher überschrieben, dessen universelle Botschaft aber an alle Altersgruppen gerichtet war. Wer mochte, konnte eine ganz individuelle Friedenstaube gestalten und diese an eine Fensterscheibe der Kirche kleben – ein ganzer und vor allem auch von der Straße aus gut sichtbarer Taubenschwarm nistete sich auf diese Weise bis zum Einsetzen der Dämmerung ein.

Spätestens zum Auftritt des Chores „KataStrophe“ ab 19 Uhr gab es in der Kirche kaum noch freie Plätze. Für die Sängerinnen und Sänger, die von Ulrike Overs begrüßt wurden, war der Auftritt in der Genezareth-Kirche eine Premiere. Die Erfahrung der vergangenen Jahre „Nacht der offenen Kirche“ zeigt: Chöre begeistern immer. An diesem Freitag waren es „KataStrophe“ und der Gospelchor „Mustard Seed Faith“.

Es geht um Gemeinschaft

„Es geht heute in dieser Nacht nicht nur um ein Konzert, sondern auch um Gemeinschaft, um das Drumherum“, erklärte Pfarrerin Bettina Donath-Kreß. Über das tolle Kulturprogramm hinaus gab es mit den Friedensbotschaften auch eine inhaltliche Vertiefung: „Wir tragen als Kirche auch eine gesellschaftliche Verantwortung.“ Auch der die ganze Nacht geöffnete „Eine-Welt-Laden“ stand sinnbildlich für diese Botschaft, Verantwortung in der Welt und für die Schöpfung zu übernehmen, die Auswirkungen unseres täglichen Handelns auf Menschen in entfernten Länder zu berücksichtigen.

Regelmäßig offene Türen

Dass die Türen der Genezareth-Kirche offen stehen, ist keine Ausnahme. Auch das abwechslungsreiche Kulturprogramm hat sich etabliert. „Es war also völlig logisch, sich an der Nacht der offenen Kirchen zu beteiligen“, blickte Pfarrerin Bettina Donath-Kreß zurück. In den ersten Jahren kamen viele Menschen, die neugierig auf das Gebäude waren, auch das tolle Programm war schnell ein Magnet. „Die Kerngemeinde, die immer da ist, arbeitet heute. Alle haben ein Namensschild. Heute kommen besonders viele Menschen zu Besuch, die wir in der Regel nicht kennen“, berichtete Bettina Donath-Kreß. Die Botschaft der gastfreundlichen Gemeinde: Ihr seid hier willkommen, mit allem, was ihr auf dem Herzen habt. „Die Kirche ist offen, wir sind ansprechbar. Das schafft eine Kontaktfläche“, findet Bettina Donath-Kreß.

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