„Das Gemeindeleben grünen und blühen lassen“

(Foto: C. Braun)
Pfarrerin Swantje Eibach-Danzeglocke wurde in der Aachener Genezareth-Kirche von Superintendentin Verena Jantzen in ihr Amt als Gemeinde-Pfarrerin eingeführt.
Als Pfarrerin der Evangelischen Studierendengemeinde (ESG) wohnt Swantje Eibach-Danzeglocke schon seit mehr als 18 Jahren in Aachen. Während sie das Gemeindeleben der Studierenden leitete und sich um Belange rund um Wohnheime und Hochschulen kümmerte, war sie selbst Gemeindeglied im Aachener Westen – früher am Dietrich-Bonhoeffer-Haus und seit 2018 in der neu erbauten Genezareth-Kirche. Nun hat die 55-jährige Theologin die zweite Pfarrstelle an der Genezareth-Kirche übernommen und wurde am Sonntag, 15. März, offiziell in ihr Amt eingeführt.

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Gestalteten den Gottesdienst zur Einführung mit (v.l.): Superintendentin Verena Jantzen, Presbyterin Esther Dälken, Pfarrerin Swantje Eibach-Danzeglocke, Pfarrerin Bettina Donath-Kreß, Pfarrer Wolfram Witthöft.

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Die Genezareth-Kirche an der Vaalser Straße ganz im Aachener Westen - erbaut 2018 - ist die neue Wirkungsstätte von Swantje Eibach-Danzeglocke.
Hoch engagierte Pfarrerin mit viel Erfahrung
„Ihr werdet aufblühen wie frisches Gras“ (Jes 66, 14a) war der Bibelspruch, unter dem der Einführungsgottesdienst stand, und auf den sich auch Superintendentin Pfarrerin Verena Jantzen bei ihrer Ansprache zur Einführung bezog. So wünschte sie der neuen Pfarrstelleninhaberin, dass sie in ihrem Dienst das Gemeindeleben grünen lassen und viele und neue Pflanzen zum Blühen bringen werde. „Mit dir bekommt der Bereich Aachen-West eine hoch engagierte Pfarrerin, mit wachem Blick und weitem Herz, aber auch eine feine Theologin, eine zutiefst musikalische Pfarrerin, mit viel Erfahrung in Seelsorge und Coaching, Prozessgestaltung und Projektarbeit“, sagte Jantzen. Mit der Verabschiedung aus der ESG im Februar sei eine lange und intensive Lebens- und Dienstphase zu Ende gegangen. Nun öffne sich der Raum für etwas Neues.
Trotz Veränderungen voller Energie und Kraft bleiben
Dass Menschen in der Gemeinde gemeinsame Wege gehen, Trost und Freude finden und aufblühen können, wünschte sich auch die neue Pfarrstelleninhaberin selbst in ihrer Predigt zur Einführung. Sowohl die jungen Menschen in der Gemeinde als auch die in der „Rush-Hour des Lebens“ und die Älteren sprach sie an. „Ich erlebe von Tag zu Tag mehr, welche Schätze diese Gemeinde birgt. Und es freut mich, wie herzlich Sie und Ihr mich willkommen heißt“, sagte Swantje Eibach-Danzeglocke. Für die Zukunft sei ihr wichtig, dass alle in der Gemeinde sich gegenseitig ermutigen über unterschiedliche Gottesbilder und Lebensgeschichten miteinander zu sprechen. Außerdem wolle sie, dass die Gemeinde trotz Veränderungen in den nächsten Jahren „saftig, grün und leuchtend wie frisches Gras“ bleibe – voller Energie und Kraft.

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Pfarrerin Bettina Donath-Kreß ist derzeit Pfarrerin an der Genezareth-Kirche und beendet ihren Dienst zum Jahreswechsel.

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Wolfram Witthöft ist Pfarrer an der Paul-Gerhardt-Kirche in Richterich, ebenfalls im Gemeindebereich Aachen-West. Er kenne Eibach-Danzeglocke als "hochkompetente, tatkräftige und kluge Kollegin", sagte er. Die Zusammenarbeit werde sehr schnell gut und harmonisch laufen.
"Es wird gut weitergehen"
Viele Gemeindeglieder, Kolleg*innen und Weggefährt*innen aus der Evangelischen Kirchengemeinde Aachen und darüber hinaus sprachen Eibach-Danzeglocke zur Einführung einen Segen zu, sprachen anschließend ein Grußwort und überreichten Geschenke. Pfarrerin Bettina Donath-Kreß, langjährige Pfarrerin an der Genezareth-Kirche und aktuell Vorsitzende des Bereichspresbyteriums Aachen-West, kam dabei eine besondere Rolle zu. Denn ihre Dienstzeit endet zum Jahreswechsel und die Pfarrstelle wird nicht wieder besetzt. Dennoch sehe sie dies nicht mit Wehmut, sagte sie. „Ich erlebe diesen Tag heute mit großer Freude, denn ich weiß: Es wird gut weitergehen“, sagte Donath-Kreß. „Wir haben gemeinsam jetzt eine Übergangszeit von zehn Monaten, die wir gestalten können. Swantje hat hier schon immer dazugehört. Aus meiner Sicht hätte es keine bessere Person für diese Pfarrstelle geben können.“
(Text: Kirchenkreis Aachen / C. Braun)











