Was wurde eigentlich aus §218 StGB? Was braucht es, um Hilfe 365 Tage im Jahr, 7 Tage die Woche, 24 Stunden am Tag leisten zu können? Was verbirgt sich hinter der Hausnummer 15a in der Alsdorfer Otto-Wels-Straße? Hinter all diese einfachen Ziffern hat die Diakonie in ihrem Jahresbericht geblickt und zum Teil eindrucksvolle Hintergründe erfahren.
Insbesondere bei der Frage, wie man in der Tagespflege die Bedürfnisse einer 55-Jährigen und einer 95-Jährigen zusammenbringen kann, entstand ein überraschender Blick nicht nur auf die betroffenen Menschen. Vielmehr ging es darum, wie wir unser Gegenüber sehen, Differenzen überbrücken und Gemeinsamkeiten entdecken können.
„Neben all den Diskussionen um Kürzungen und der starren Ausrichtung auf Zahlen, war es uns wichtig, zu zeigen, was unsere Arbeit ausmacht“, erklärt Heike Keßler-Wiertz, Vorständin des Diakonischen Werkes. „Dabei schauen wir nicht nur auf die Klientinnen und Klienten, sondern spiegeln auch das, was unsere Mitarbeitenden bewegt, wie politische Entscheidungen sich konkret auf unsere Arbeit auswirken und was es braucht, um unsere Arbeit gut leisten zu können.“
Der Leiter des Tagespflegehauses Burtscheid, Andreas Ritzerfeld, gab darüber hinaus bei einem Pressetermin in seiner Einrichtung noch weitere Einblicke über die Menschen in seiner Einrichtung, die sich hinter den Statistiken verbergen.
Josephine Vossen
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
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