07.04.2020

Glockenläuten: Katholische und evangelische Kirchen läuten gemeinsam an Ostersonntag

Von 9.30 bis 9.45 Uhr - Ausdruck österlicher Freude über den Sieg des Lebens

Auch diese Glocken werden am Ostersonntag läuten: Die vier Glocken im 38 Meter hohen Turm der Aachener Auferstehungskirche haben die Tonfolge e´- fis´- g´- a´. Sie tragen die Namen „Christus lebt“, „Christus siegt“, „Christus herrscht“, „Christus triumphiert“.
Auch diese Glocken werden am Ostersonntag läuten: Die vier Glocken im 38 Meter hohen Turm der Aachener Auferstehungskirche haben die Tonfolge e´- fis´- g´- a´. Sie tragen die Namen „Christus lebt“, „Christus siegt“, „Christus herrscht“, „Christus triumphiert“. (Foto: M. Obrikat)

Am Ostersonntag, 12. April, sollen in den evangelischen und katholischen Kirchen Nordrhein-Westfalens von 9.30 bis 9.45 Uhr die Glocken läuten. Dazu rufen die drei Landeskirchen und die fünf Bistümer im Bundesland ihre Gemeinden auf.

Das ökumenische Geläut soll gerade in Zeiten der Corona-Krise die österliche Freude über den Sieg des Lebens zum Ausdruck bringen. Nachdem keine regulären Gottesdienste möglich sind, ist dieses gemeinsame Zeichen am höchsten christlichen Fest umso wichtiger. Deshalb ergeht der Aufruf in der Evangelischen Kirche von Westfalen, der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Lippischen Landeskirche ebenso wie im Erzbistum Paderborn, im Erzbistum Köln und in den Bistümern Münster, Essen und Aachen. Insgesamt gehören dazu rund zwölf Millionen katholische und evangelische Christinnen und Christen.

Kirchengemeinden entscheiden selbständig über Teilnahme

Ob die evangelischen Kirchengemeinden im Kirchenkreis Aachen der Empfehlung der Rheinischen Landeskirche folgen, sich dem Glockenläuten anzuschließen, entscheiden sie selbständig. Die Presbyterien, also die Leitungsgremien der Kirchengemeinden, legen jeweils fest, wann sie am Ostersonntag läuten möchten.

Gleichwohl lädt die Evangelische Kirche im Rheinland dazu ein, sich der ökumenischen Empfehlung anzuschließen. "Denn in diesem Jahr, in dem keine zentralen Gemeindegottesdienste stattfinden, ist ein gemeinsames Glockengeläut um 9.30 Uhr ein hörbares Zeichen dafür, dass dennoch viele Menschen im Verlauf des Vormittags viele dezentrale Gottesdienste im Fernsehen und im Live-Stream verfolgen oder auch selbst zuhause feiern", heißt es in einer Mitteilung von Johann Weusmann, dem Vizepräsident der EKiR. "Sich dabei mit den katholischen Nachbargemeinden am Ort abzustimmen, ist eine ökumenische Geste."

Stichwort Ostern:

Ostern ist das älteste und zugleich bedeutsamste Fest der Christenheit. Die Kirchen feiern die Auferweckung Jesu Christi von den Toten und gedenken damit des zentralen Punkts ihres Glaubens. In den ersten christlichen Gemeinden war Ostern zugleich der Tauftag. Seit dem Konzil von Nicäa 325 n. Chr. liegt das Osterfest auf dem ersten Sonntag nach dem Frühjahrsvollmond – dieses Jahr ist das der 12. April.

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