Ein herzlicher Abschied und doppelt frischer Wind in der JuKi

JuKi-Leiterin Pia Schneider verabschiedete sich mit einem Geschenk von Henrike Mehrhoff.
JuKi-Leiterin Pia Schneider verabschiedete sich mit einem Geschenk von Henrike Mehrhoff.(Foto: Leonie Ndoukoun)

"Staffelwechsel" in der Jungen Kirche Aachen - Carla Jürgens und Ben Schnückel freuen sich auf Mitarbeit - "Kirche kann auch modern und cool sein!"

Zu einem Abschied und einer doppelten Begrüßung haben sich Mitarbeitende, Engagierte und Freunde der Jungen Kirche Aachen (JuKi) am vergangenen Sonntag versammelt: Beim sogenannten "Staffelwechel" verabschiedete die JuKi sich von FSJlerin Henrike Mehrhoff und hieß zwei neue "Drehbuchautoren" im Team willkommen. Ab sofort unterstützen Carla Jürgens und Ben Schnückel die JuKi-Leiterin Pia Schneider, in einem Freiwilligen Sozialen Jahr und einem einjährigen Berufspraktikum. Auch die beiden Neuen lernten sich dort erstmals kennen. Der Nachmittag begann mit einer Andacht, welche die Mitglieder der JuKi selbst zu großen Teilen mitgestaltet hatten. Eine Diashow zeigte darin eine Auswahl besonderer Momente im gemeinsam verbrachten Jahr mit Henrike Mehrhoff.

Viele Engagierte und Freunde der JuKi versammelten sich am Sonntag, um Henrike zu verabschieden und Carla und Ben zu begrüßen.
Viele Engagierte und Freunde der JuKi versammelten sich am Sonntag, um Henrike zu verabschieden und Carla und Ben zu begrüßen.(Foto: Leonie Ndoukoun)

Kirche kennengelernt, die mit der Zeit geht

Nach ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr in der JuKi wird Henrike Mehrhoff nun ein BWL-Studium an der Grenze zu Tschechien beginnen, mit dem Ziel, den Weg in „Richtung Management“ einzuschlagen. Auch wenn das etwas ganz anderes sei als das zurückliegende Jahr in der JuKi, habe das FSJ sie sehr geprägt, erzählt sie: Sie habe viel Neues gelernt und sei selbständiger geworden. Außerdem konnte sie eine „andere Seite der Kirche kennenlernen“ - nämlich eine, die „mit der Zeit geht“, wie sie sagt. Besonders die viele Interaktion mit den Jugendlichen, das Spielen und Kochen sowie die guten Gespräche werden ihr in positiver Erinnerung bleiben. Zum Abschied erhielt Henrike auch ein Grußbuch, in dem jede/r aus der JuKi-Gruppe eine ganz persönliche Dankesbotschaft an sie formulierte.

Ben Schnückel und Carla Jürgens arbeiten ab sofort in der JuKi mit.
Ben Schnückel und Carla Jürgens arbeiten ab sofort in der JuKi mit.(Foto: Leonie Ndoukoun)

Mit Leidenschaft in der Jugendkirche aktiv

In der Andacht zum "Staffelwechsel" ging es außerdem natürlich auch um die zwei neuen JuKi-Teammitglieder: Carla ist achtzehn Jahre alt und hat in diesem Jahr ihr Abitur gemacht. Über gute Freunde ist sie mit der JuKi in Kontakt gekommen. Besonders freue sie sich darauf, „bei Aktionen mithelfen“ zu können, sagt sie. Ben geht es da genauso. Der Fünfundzwanzigjährige kommt aus Paderborn macht eine Ausbildung zum Erzieher und Gemeindepädagogen. Als er er von der Jungen Kirche Berlin gehört hatte, fand das Konzept, in dem „Kids ihre Leidenschaft mitnehmen und in der Kirche ausleben können“ auf Anhieb interessant, sodass er sich im Internet über weitere, vergleichbare Projekte informierte. Dort stieß er auf die Homepage der JuKi Aachen. „Es waren wohl die Fotos und die coolen Veranstaltungen wie Poetry Slams, die hängen blieben“, erzählt er.  Kirche werde von vielen als etwas Negatives empfunden – als alt, verstaubt und langweilig, sagt Ben. „Doch sie kann auch modern und cool aussehen und zugleich im Kern dasselbe bleiben.“

Carla und Ben bekommen allerlei Nützliches für den Aufenthalt in Aachen und der JuKi.
Carla und Ben bekommen allerlei Nützliches für den Aufenthalt in Aachen und der JuKi.(Foto: Leonie Ndoukoun)

Zu ihrer Begrüßung in der JuKi erhielten die beiden neuen Mitarbeitenden je einen Geschenkkorb, in dem sich allerlei Nützliches für das Jahr in der JuKi befand: beispielsweise Post-its für zahlreiche eigene Ideen, einen Regenschirm, den Pia schmunzelnd mit der Bemerkung „wer Aachen kennt, weiß warum“ kommentierte, sowie eine Kerze „für dunkle Stunden“, von denen es jedoch hoffentlich nur wenige geben werde.

Für Pia selbst hat die "junge" Perspektive der Freiwilligen, die ja noch „näher dran“ seien an den JuKi-Besuchern, einen hohen Stellenwert, sagt sie. Wichtig sei ihr, dass jungen Mitarbeitenden als weitere Gesprächspartner und Bezugspersonen frische Ideen und – aufgrund der Laufzeit eines ganzen Jahres - auch eine gewisse Beständigkeit mitbringen.

Nicht nur bei der "Games Night" wird in der JuKi gerne gespielt!
Nicht nur bei der "Games Night" wird in der JuKi gerne gespielt!(Foto: Leonie Ndoukoun)

Besondere Aktionen im nächsten Halbjahr schon geplant

Dass die zwei neuen Teammitglieder der JuKi direkt gut angenommen wurden, zeigte sich bereits, als am Sonntag schließlich ein Berg Pizzen für das gemeinsame Abendessen eintraf. Denn nach Andacht und Begrüßung saß die neue JuKi-Gemeinschaft dann gleich zusammen, um um spielen und sich auf die kommende Zeit einzustimmen, für die bereits einige Veranstaltungen geplant sind: am Samstag, 8. September, wird der Dankeschön-Tag für Ehrenamtler auf der Burg Soers stattfinden, an dem auch das JuKi-Team teilnimmt. Samstag, den 15. September, steht dann in der JuKi selbst eine "Games Night" an. Vom 18. bis zum 21. September bleibt die JuKi wegen einer Klausurfahrt geschlossen, aber am Sonntag, 7. Oktober, geht es mit einer Kleidertauschparty weiter. Diese Aktion kam schon bei den vorherigen Malen sehr gut an. Im November gibt es dann den nächsten großen Poetry-Slam. Viele Pläne also, auf die sich Pia und ihr Team schon eifrig vorbereiten und freuen.

(Text: Leonie Ndoukoun)

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