20.03.2018

Über die Anfänge der Reformation: 500 Jahre Heidelberger Disputation

Gemeindeseminar an drei Donnerstagsabenden - Am 22. März, 12. und 19. April in der Immanuelkirche - Luther entfaltete erstmals seine Theologie des Kreuzes

Vor 500 Jahren disputierte Luther in Heidelberg erstmals seine Theologie des Kreuzes. (Foto: Caren Braun/Kirchenkreis Aachen)

Als Luther dank seiner Kritik am Ablass in aller Munde ist, beginnt in Rom der Prozess gegen ihn. In dieser Situation wird er von seinem Ordensvorgesetzten gebeten, beim Generalkapitel der deutschen Augustiner Eremiten strenger Observanz im April 1518 in Heidelberg seine neue Theologie vorzustellen. Hier entfaltet Luther erstmals jenseits der Ablassproblematik, dass der Mensch seinen Seelenfrieden allein durch den Glauben und niemals durch seine Werke finden wird. Die Entfaltung seiner Theologie des Kreuzes begeistert viele der Anwesenden und erweitert den Kreis der Lutheranhänger bedeutsam. Er gewinnt vor allem einige spätere Reformatoren Südwest­deutsch­lands für seine Sache wie z.B. Johannes Brenz oder Martin Bucer. Von ihrem theologischen Gehalt lassen die Heidelberger Thesen die 95 Wittenberger Thesen weit hinter sich. An drei Abenden in der Immanuel­kirche laden wir ein zur Reise zu den Ursprüngen der Reformation - nach Heidelberg ins Jahr 1518.

Das Gemeindeseminar findet an drei Donnertagabenden statt: 22. März, 12. und 19. April, jeweils von 19.30 bis 21 Uhr in der Immanuelkirche, Siegelallee 2, 52066 Aachen.

Eine Textvorlage der Heidelberger Disputation wird am ersten Abend verteilt.

Leitung: Referent Harald Steffes (Ev. Stadtakademie Düsseldorf), Pfarrer Redmer Studemund und Pfarrer Manfred Wussow

Anmeldung bei redmer.studemund@ekir.de oder telefonisch: 0241/61774 (bis 20. März)

Eine Veranstaltung der Ev. Kirchengemeinde Aachen / Bereich Süd in Zusammenarbeit mit dem Ev. Erwachsenenbildungswerk im Kirchenkreis Aachen.

Evangelische Kirchengemeinde Aachen

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