04.05.2021

„Die Frau mit dem Fahrrad“ verabschiedet sich in den Ruhestand

Das langjährige Engagement von Mitarbeiterin Rosi Naglewski-Schulz wurde in einem Gottesdienst gewürdigt

Der Ruhestand von Rosi Naglewski-Schulz wurde in einem Gottesdienst gefeiert. (Foto: Barbara Kirchbrücher)

Die Mitarbeiterin Rosi Naglewski-Schulz der Evangelischen Gemeinde im Bezirk der Versöhnungskirche beendete am 1. Mai ihren Dienst.
„Rosi“, wie sie von vielen genannt wurde, oder auch „die Frau mit dem Fahrrad“ hatte sich so viele Jahre um die Bedürftigen in der Gemeinde gekümmert. Es ist kaum vorstellbar, dass sie doch nun in Rente ging.

Im Gottesdienst zu Ostern wurde sie in der Versöhnungskirche verabschiedet. Pfarrer Johnsen sagte in seiner Predigt zu ihr: „Liebe Rosi! Es ist richtig, einmal Rückschau zu halten und die Zeiträume in den Blick zu nehmen, in denen du unsere Gemeinde und die Menschen begleitet hast. 1996 bist du in das Presbyterium der Kirchengemeinde gewählt worden. Du hast ehrenamtlich in der Diakonie und der Seelsorge gewirkt, in dem damaligen Diakonieausschuss. Dann hast du die Stelle der Gemeindeschwester übernommen. Das war im Jahr 1998. Die Stelle als Gemeindeschwester hat eine lange Tradition hier in Eilendorf, länger als es Pfarrer in dieser Gemeinde gegeben hat. Du hast die Menschen besucht. Du hast dich um Bedürftige gekümmert, auf Ämtern und bei Arztbesuchen begleitet, für Menschen geschaut nach Trost, praktischer Hilfe.
Vieles war sichtbar, noch viel mehr nicht so sichtbar. Du hast mitgewirkt bei den Gemeindefesten, bei der großen Seniorenadventsfeier, bei der Frauengruppe, beim Geburtstagskaffee, auch mal gerne bei der Konfirmandenfreizeit oder bei unseren Ausflügen. Du hast auch die Menschen im Ostviertel mit in den Blick genommen, als dieses mit den Veränderungen in Blick auf die Fusion anstand. Du hast im Presbyterium des Bereichs Nord und im Gesamtpresbyterium mitgewirkt. Im Namen der Kirchengemeinde danken wir dafür, dass du deine Gaben und Kräfte für die Menschen eingesetzt hast. Nun ist die Zeit gekommen, Abschied von dieser Arbeit zu nehmen. Beim Prediger Salomo heißt es: Ein jegliches hat seine Zeit und jedes Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde. Gott hilft uns, anzunehmen und loszulassen. Gott trägt uns durch den Abschied hindurch.“

Evangelische Kirchengemeinde Aachen

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