08.03.2022

Geflüchtete Christen finden neue Heimat in der Genezareth-Kirche

In vielen Ländern der Welt werden Christen wegen ihres Glaubens verfolgt - Afghanistan steht seit letztem Jahr auf Platz 1

In der Genezareth-Kirche können Flüchtlinge zusammen mit deutschen Christen ihren Glauben endlich leben. (Foto: B. Donath-Kreß)

Jedes Jahr veröffentlicht die Hilfsorganisation Open Doors ihren „Weltverfolgungsindex“: Eine Rangliste von 50 Staaten, in denen Christen ihres Glaubens wegen bedrängt, unterdrückt oder verfolgt werden. Diesmal auf Platz 1: Afghanistan, das Nordkorea auf Platz 2 verdrängt hat.

Die Organisation beziffert die Zahl der Christen, die wegen ihres Glaubens intensiver Verfolgung und Diskriminierung ausgesetzt sind, auf insgesamt mehr als 360 Millionen weltweit.

Eine ihnen ist Anahid Younessi. Sie floh zusammen mit ihren drei Kindern aus dem Iran, nachdem ihre Mutter in den 1990er Jahren wegen ihres Kampfes gegen die iranische Regierung vom Regime gehenkt worden war. In der evangelischen Genezareth-Kirche  hat Anahid Younessi eine neue Heimat gefunden. Im Radiointerview mit "Himmel und Erde - das Magazin der Kirchen" in den NRW-Lokalradios erzählt sie ihre Geschichte.

In der Genezareth-Kirche können die Flüchtlinge zusammen mit deutschen Christen ihren Glauben endlich leben. Und: Die Gemeinde hilft ihnen, sich in die deutsche Gesellschaft zu integrieren und Kontakt zu anderen Geflüchteten zu haben, sagt Pfarrer Mario Meyer: „Man denkt ja, Menschen mit Migrationshintergrund haben vor allen Dingen die Sorge: »Kriegen sie hier ein Bleiberecht?« Aber wenn sie ein Bleiberecht haben, ist noch nicht alles gut. Sondern dann sind ganz viele irgendwie alleine, abgeschnitten von anderen, und man merkt eben, wie einsam viele sind.“

Den ganzen Radiobeitrag können Sie hier nachhören.

Evangelische Kirchengemeinde Aachen

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